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World YWCA Council und Internationaler Frauengipfel

"Women creating a safe world"
Frauen schaffen eine sichere Welt

10.-16. Juli 2011, Zürich
Informationen hier!


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Projekte 2009-2010


Hier geht es zur Diashow der neuesten Fotos vom World YWCA auf flickr.com


Häusliche Gewalt: Wie sich Betroffene schützen können

Häusliche Gewalt: Wie sich Betroffene schützen können

Women Leading Change!

Aktivitäten

Der World YWCA zu Besuch in Stuttgart beim German YWCA

Naradzayi Gumbonzvanda, die Generalsekretärin des World YWCA und ihre Assistentin Ana Villanueva waren zum
Weltkongress des Lutherischen Weltbundes ( LWB) vom 20.-27.Juli 2010 in Stuttgart eingeladen
Naradzayi Gumbonzvanda, die Generalsekretärin des World YWCA und ihre Assistentin Ana Villanueva waren zum Weltkongress des Lutherischen Weltbundes ( LWB) vom 20.-27.Juli 2010 in Stuttgart eingeladen. Während dieser Zeit wohnten sie bei uns im Wohnheim des vij in der Moserstraße und konnten so die Aktivitäten und die Mitglieder des German YWCA persönlich kennen lernen. Während des Kongress gaben es einen speziellen Frauen - Raum " Women's space, wo sich täglich Frauen um die Mittagszeit zu bestimmten Themen trafen. Ursula Lüders machte dort mit bei der Gästebetreuung und bekam dadurch sehr viel Kontakte besonders zu Afrikanerinnen. Einige von Ihnen sind Y- Mitglieder in ihrer Heimat.

Naradzayi YWCA stellte dort den World YWCA als das größte ,christliche Frauennetzwerk weltweit vor, das daher bei internationalen Institutionen und Konferenzen, wie der Weltkonferenz zu HIV und Aids Juli 2010 in Wien, gehört und um Rat ob seiner Nähe zur Basis gefragt wird. Man möchte daher im nächsten Jahr viele Frauen zur Frauen Weltgipflel - Konferenz vom 12.- 13.Juli 2011 nach Zürich einladen. Hier wird mit dem Thema: "Women creating a save World" auf die Folgen häuslicher Gewalt gegen Frauen und KInder hingewiesen und Aktionen und Beratungspläne ausgearbeitet. Als Schirmherrinnen werden Politkerinnen in Leitungsfunktionen eingeladen. Die Ministerpräsidentinnen von Finnland und derschweiz un die ehemalige Präsidentin von Irland haben bereits zugesagt. Angela Merkel wird angefragt.

weitere Information durch das German Y - Büro oder über worldywca.org

 


Studienreise des German YWCA vom 03.- 06. Juni 2010 zum World YWCA und Weltkirchenrat (WCC) nach Genf

Am Eingang zum Haus des World YWCAEine bunte Gruppe von Mitgliedern und Freundinnen des German YWCA und Migrantinnen machte sich am 3. Juni nach Genf auf, um internationale Kontakte zu erneuern und zu entwickeln, und um die Stadt am Genfer See und die Stätten wichtiger Genfer Persönlichkeiten, wie Johannes Calvin, Henri Dunant und Jean-Jacques Rousseau, kennen zu lernen. Die Fahrt mit der Bahn war preiswert. Die Unterbringung im John-Knox-Zentrum der Schweizer Reformierten Kirche in Grand Saconnex lag nahe bei den internationalen Institutionen.

Frauen bewegen die Welt mit dem World YWCA

Hanne Braun mit Nyaradzai Gumbondzvanda So könnte man unseren Besuch beim World YWCA bezeichnen. Wir wurden von der Generalsekretärin Nyaradzai Gumbonzvanda und ihrer Assistentin Ana Villanueva herzlich empfangen. Zu einer Tasse Tee im Besucherraum hatten sich alle Mitarbeiterinnen eingefunden. In den persönlichen Vorstellungen erfuhren wir einiges über die inhaltlichen Schwerpunkte und die Verantwortung für die einzelnen Weltregionen. Besonders schön war, dass junge Frauen aus der ganzen Welt hier die Möglichkeit haben, ein Jahrespraktikum zu machen. Darüber berichtete eine junge Praktikantin aus Grenada .

Eine wichtige Aufgabe der World YWCA ist es, die Ziele und Aufgaben des Y auf internationaler und ökumenischer Ebene zu vertreten. Deshalb tauschten wir uns über die kommenden Ereignisse aus:

Vom 18.-23.Juli wird die 7. Internationale AIDS-Konferenz in Wien abgehalten. Der World YWCA ist hier massgeblich beteiligt, besonders durch Sophie Dilmitis, der HIV und AIDS-Koordinatorin. Sie kennt die Nöte HIV- positiver Frauen durch eigene Erfahrung und wird zusammen mit einer Y-Gruppe an der Konferenz teilnehmen. Es gilt, die Diskriminierung und Stigmatisierung von HIV-positiven Frauen ins öffentliche Bewusstsein zu rufen und ihnen die Rechte auf Information und medizinische Behandlung zu erkämpfen.

Ein weiteres internationales Ereignis wird vom 20.-27. Juli in Stuttgart stattfinden. Der Lutherische Weltbund wird mit über 400 Delegierten seinen Weltkongress abhalten. Nyaradzai Gumbonzvanda und Ana Villanueva sind als Gäste eingeladen und werden somit auch unsere Gäste im Mädchenwohnheim sein. Das gibt uns die Chance, ihnen Basiskontakte bei der Bahnhofsmission, dem FIZ oder in der Migrationsberatung zu vermitteln.

Unser wichtigster Gesprächspunkt war natürlich die Ausrichtung des World YWCA Council (Vollversammlung) vom 10. – 16. Juli 2011 in Zürich mit dem Thema „Women creating a safe world“. Hier will der German YWCA in Kooperation mit dem finnischen und dem schweizerischen YWCA die Ausstellung „Rosenstraße 76“ zeigen. Bei der „Rosenstraße 76“ handelt es sich um eine 4- Zimmerwohnung, die nach derzeitigem Standard eingerichtet ist. Auf einfachen Info-Zetteln wird beschrieben, wo und wie überall Gewalt ausgeübt worden ist.

Diese Ausstellung wurde von Brot für die Welt konzipiert und ist ein Erfolg. Sie wurde bereits in Russland, Brasilien, Finnland und auch in Indien gezeigt. Die Idee ist, allen Teilnehmerinnen zu zeigen, dass es auch in Europa häusliche Gewalt gibt und wie dafür Bewusstsein geschaffen werden kann. Sie soll zur Nachahmung im eigenen Umfeld anregen. Der World Y ist an dieser Ausstellung sehr interessiert. Sie wird ein europäischer Beitrag zur Welt-Frauenkonferenz sein. Ebenfalls wurde diskutiert, dass wir mit Terre des Femmes einen Workshop zu Zwangsehen anbieten wollen. Gespräche mit Terre des Femmes wurden in die Wege geleitet.

Frauen bewegen die Welt im kirchlichen Raum

Hanne Braun und Alma Ulmer mit  Dr. Elaine Neuenfeldt vom Luther. WeltbundUnsere zweite internationale Frauenbegegnung war beim Weltrat der Kirchen. Wir trafen uns mit Pastorin Elaine Neuenfeldt, einer Pastorin aus Brasilien, die beim Lutherischen Weltbund die Abteilung „Women in Church and Society“ leitet. Da Frauen weltweit noch immer einen zu geringen Anteil an gesellschafts-politischen Entscheidungsprozessen haben und zu wenig in staatlichen und kirchlichen Leitungsstrukturen vorkommen, hat die Abteilung zur Vorbereitung regionale Frauenkonferenzen abgehalten. Hier wurden Statements für die notwendigen Veränderungen vorbereitet und in einem Schlusskommuniquee zusammengefasst.

Das Thema des Weltkongresses ist die Vaterunser-Bitte „ Unser tägliches Brot gib uns heute“. In diesem Zusammenhang stehen die vier Hauptanliegen der Frauen an den Kongress:

Frau Pastorin Neuenfeldt wird am Kongress in Stuttgart teilnehmen. Wir hoffen, ihr wieder zu begegnen. Unser zweiter Besuch beim WCC galt Frau Pastorin Sydia Nduna, Programmdirektorin für Migration und soziale Gerechtigkeit.

Sie sprach mit uns über die Probleme der christliche Migrantengemeinden in Europa. Sie stammt aus Sambia und hat selbst Erfahrungen gemacht über die interkulturellen und interchristlichen Missverständnisse und Vorbehalte, wenn christliche Migrantengemeinden Aufnahme bei den Ortsgemeinden suchen. In der Diskussion stellte sich heraus, dass der Grad für die interkulturelle Kompetenz und das Miteinander viel Empathie verlangt. Für uns ist es jedenfalls ein Auftrag, als German Y mitzuwirken, dass Migrantengemeinden ihre Spiritualität in geschützten Räumen leben und Begegnungen und gemeinsame Feiern stattfinden können.

Abschließend ist zu sagen, dass wir in dieser kurzen Zeit durch diese guten Kontakte sehr viel erfahren haben, was uns den Blick und unsere Perspektiven weitet und uns zugleich neue Kooperationen eröffnet.

Aussichtspunkt am SeeZufrieden mit den Besuchen widmete sich die Gruppe bei herrlichem Wetter den Schönheiten der internationalen Stadt, dem Rot-Kreuz -Museum, dem Park von United Nations, dem Botanischen Garten und dem Café Perle du Lac. Wir genossen die Bootsfahrten mit den kleinen Mouettes-Booten und unternahmen zum Schluß noch eine Rundfahrt mit dem Minitrain zu den Aussichtspunkten am See. Internationale Kontakte und landschaftliche Schönheit, die Reise nach Genf wird allen Teilnehmerinnen noch lange in guter Erinnerung bleiben.

pdf » Bericht über die Studienreise vom 03.- 06. Juni 2010 zum World YWCA und Weltkirchenrat (WCC) nach Genf

 


European YWCA Study Session 2010 Budapest/Ungarn

„Hyvää huomenta!“ „Kalimera!“ „Tere hommikust!“ klingt es durch den Raum. 38 junge Frauen aus 18 europäischen Ländern stehen in einer langen Reihe und zeigen stolz, was sie an ihrem ersten Abend gelernt haben: „Guten Morgen“ in einer anderen Sprache zu sagen. Der Auftakt einer für mich unvergesslichen Woche in Budapest.

Ein wenig aufgeregt war ich am 11. April nach Budapest zu meiner ersten YWCA study session aufgebrochen: was würde mich wohl erwarten? Melanie Gentner hatte mich vorher mit Infomaterial und vielen guten Tipps versorgt, ich hatte deutsche Süßigkeiten eingepackt und freute mich auf die kommenden Begegnungen und Erlebnisse. Eine Woche lang wollten wir darüber nachdenken, wie wir als junge Frauen zu einem sicheren Europa, einer sicheren Welt beitragen können. Das Einleben in Budapest fiel leicht: Das European Youth Centre war komfortabel und gemütlich, mit meiner französischen Mitbewohnerin verstand ich mich auf Anhieb und die übrigen Teilnehmerinnen sowie das Prep Team waren herzlich und vor allem humorvoll.

Die Teilnehmerinnen arbeiteten eine Woche lang zu dem Thema: Creating a safe WorldUnd so starteten wir nach einer lockeren Kennenlernrunde und viel Lachen gut gelaunt in die Woche. In den folgenden Tagen lernten wir die Strukturen des YWCA näher kennen und wurden über den World Council informiert, der nächstes Jahr in der Schweiz stattfindet und dessen Thema auch von der Study session aufgegriffen worden war. In Vorträgen und Workshops wurden wir an das Thema „Creating a safe world“ herangeführt: Was verstehen wir unter Sicherheit? Welche Aspekte sind in unseren Ländern, in unseren lokalen YWCAs wichtig? Welche Themen möchten wir selbst gerne vorantreiben? Wir diskutierten das Thema Sicherheit in den verschiedensten Bereichen: Gesundheit, (häusliche) Gewalt, Frauenhandel, Verhütung. Wir lernten das Kondom für Frauen kennen und trafen die Leiterin einer ungarischen Frauenorganisation. Ein gleichermaßen eindrückliches wie lustiges Training zeigte uns, wie wir als gemeinnützige Organisationen Überzeugungsarbeit bei möglichen Sponsoren betreiben können.

DiskussionenUnsere größte Aufgabe bestand jedoch darin, in Gruppen konkrete Projekte auszuarbeiten, die dem Konzept einer sicheren Welt gerecht würden. Zusammen mit England, Frankreich und Belgien bildete ich die Gruppe „Westeuropa“. Wir entwarfen ein Projekt für Jugendliche, mit dem wir häuslicher Gewalt vorbeugen wollten: Ziel würde es sein, die Selbstsicherheit der jungen Menschen zu fördern und ihr Bewusstsein für ein achtsames und respektvolles Miteinander in Partnerschaften zu schärfen. Es war spannend, die Vielfalt der Projekte zu sehen, und damit die Vielfalt der YWCAs innerhalb Europas.

Johanna Clotz präsentiert deutsche Süßigkeiten am Internationalen AbendNeben all der Arbeit kam aber der Spaß nie zu kurz: An einem internationalen Abend stellten wir alle unser jeweiliges Land mit kulinarischen und kulturellen Besonderheiten vor. Da gab es getrockneten Fisch aus Island, süßes Gebäck aus Armenien oder Rentierkäse aus Finnland. Es wurde getanzt, gespielt und viel gelacht. Bei einer Stadtrundfahrt erkundeten wir Budapest im Regen; andere besuchten Museen oder Thermalbäder. Am letzten Abend gab es einen Karaokeabend mit allerlei schrägen Gesängen.

Viel zu schnell ging die Woche vorüber – und damit wir unsere neuen Freundschaften noch etwas länger genießen konnten, schickte Eyafallajökull seine Asche über Europa: Am Tag der Abreise waren sämtliche Flüge annulliert und wir bereiteten uns auf weitere Tage in Budapest vor. Unsere beiden Isländerinnen mussten sich so manchen Witz auf ihre Kosten gefallen lassen – nahmen es aber mit viel isländischem Humor. Glücklicherweise konnte ich am eigentlichen Abreisetag noch einen Platz in einem Nachtzug nach Leipzig ergattern. Einige der Teilnehmerinnen saßen noch fast eine Woche fest, bevor sie endlich den Heimweg antreten konnten. Andere, darunter die Griechinnen und Finninnen, nahmen tagelange Zugreisen auf sich. Schließlich erreichten aber alle wieder ihre Heimat – worüber wir uns auf der Internet-Plattform Facebook ständig auf dem Laufenden hielten. Es war wirklich eine tolle Zeit in Budapest! Ich habe viel gelernt, spannende Frauen aus ganz Europa getroffen und habe einen großen Schub Motivation für mein Engagement im German YWCA bekommen. Und ich hoffe, dass ich meine neu erworbenen Sprachkenntnisse nicht gleich wieder vergesse!

Johanna Clotz

 


Der German YWCA – Weltbund Christlicher Frauen e.V. - hat seinen Weg im Bereich ökumenischer Netzwerke zur Verbesserung der gesellschafts- politischen Situation von Frauen und Mädchen gefunden. Mit drei Arbeitsschwerpunkten haben wir 2008 begonnen, die Lage der Frauen in Rumänien und Uganda zu verbessern. Mit unserer Veranstaltung zu „ China Land und Leute“ in Stuttgart erreichten wir auch chinesische Au-pairs und die Au-pair-Eltern. Ein weiterführender interkultureller Austausch findet statt. Wie die Berichte zeigen, waren wir sehr erfolgreich, so dass der World YWCA in Genf sie auf seiner homepage veröffentlichte ( www.worldywca.org):

Link zum WORLD YWCA

 


Besuch von Dr. Lydia Mungherera aus Uganda

Dr. Lydia Mungherera und Hanne BraunZur Mitgliederversammlung des German YWCA am 13. November 2009 kam Dr. Lydia Mungherera auf unsere Einladung hin nach Stuttgart. Zuvor nahm sie am Vorprogramm des Europäischen AIDS-Kongresses in Köln teil. Den ausführlichen Bericht gibt es hier:


pdf » Bericht über den Besuch von Lydia Mungherera

 


Die europäischen YWCAs bauen am Haus Europa

ERM - European YWCA - Frauen aus AlbanienIm November 2008 fand das Regionalreffen der 25 europäischen YWCAs in Arhus Dänemark statt. Von Island bis Georgien, von Malta bis Estland waren Vertreterinnen gekommen, um die Situation von Migrantinnen in Europa zu besprechen und Hilfsnetze aufzuzeigen, um sie vor arbeitsrechtlicher und sexueller Ausbeutung zu bewahren. Gewalt gegen Frauen – Women creating a safe World - wird auch das Thema des nächsten World YWCA Council 2011 in Zürich sein.

 


Das Frauenhaus in Brasov/Rumänien wurde eröffnet

ERM - European YWCA - Frauen aus Rumänien ERM - European YWCA - Frauen aus RumänienKatalin Zoltáni ist Sozialarbeiterin am ökumenischen Begegnungszentrum „Home of Hope“ in Brasov. Sie leitet ein Beratungszentrum für Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Im April 2008 war Katalin eine Woche beim German YWCA in Stuttgart, um soziale Einrichtungen und ein Frauenhaus kennen zu lernen. Seit September kann das von ihr gegründete Frauenhaus Frauen aufnehmen und beraten. In diesem Jahr konnten wir über das GAW finanzielle Unterstützung zum Ausbau der Sicherheitseinrichtung im Haus und eines Kinderspielplatzes vermitteln.

 


Wir haben einen Garten in Uganda!

Dr. Lydia Mungherera ist eine HIV-positive Ärztin, die in Uganda das Netzwerk Mamas’ Club für stigmatisierte und hilfsbedürftige HIV-positive junge Mütter gegründet hat. Über den deutschen Weltgebetstag konnten wir ihr finanzielle Unterstützung für Schulungen für die Frauen vermitteln. Über Oikocredit konnte Dr. Mungherera Land in Uganda, den „Mamas’ Garden“ erwerben, auf dem die Frauen den Gemüseanbau erlernen. Das Gemüse wächst bereits, und die Frauen können sich besser ernähren und sogar davon verkaufen. Wir sind eingeladen, den Garten zu besichtigen.

Bei ihrem letzten Besuch in Stuttgart im April 2008 berichtete Dr. Mungherera von ihrem Plan, für die jungen Mütter Land zu kaufen, um ihnen durch den Anbau von Obst und Gemüse eine bessere Nahrungsgrundlage für sich und ihre Familien zu geben und ihre Gesundheit zu verbessern. Durch den Verkauf ihrer Produkte sollte eine Existenzgrundlage ermöglicht werden. Über Oikocredit konnte Hanne Braun die benötigte Summe für den Kauf von 0,8 acre (ca. 0,4 ha) bei Kampala erwirken. Samen und Setzlinge wurden von einer königlichen Gönnerin gespendet. Das Feld wird inzwischen mit gutem Erfolg bearbeitet. Angebaut werden Bananen, Papaya, Passionsfrucht, Yam und Mais, Kohl, gelbe Rüben etc. Unter dem günstigen Klima in Uganda wird mehrmals im Jahr geerntet. Die Mütter haben zwei Stände auf einem benachbarten Markt, wo sie die nicht zur Selbstversorgung benötigten Produkte verkaufen.

Dringend benötigt wird ein fester Zaun um das Gelände, das die Nachbarn und deren Tiere vom „Ernten“ abhält. Ein Wächter, der auf dem Gelände wohnt, würde die Sicherheit sehr verbessern. Um hygienische Verhältnisse sicherzustellen, ist der Bau einer Toilette dringend erforderlich.

Der German YWCA freut sich über das gute Gedeihen dieses Gartenprojektes, das die geschwächten Frauen stärkt und ihnen Beschäftigung und Hoffnung gibt.